Paybis: Bitcoin, Ethereum und Solana

Paybis: Bitcoin, Ethereum und Solana

Bitcoin, Ethereum und Solana – Drei Gründe für das Schwächeln

Seit November hat der Kryptomarkt mehr als eine Billion Dollar an Wert verloren, dieser Ausverkauf hat sich in der letzten Woche noch einmal beschleunigt. So stürzte der Bitcoin unter die 35.000 Dollar Marke, aber auch die Solana oder der Dogecoin Kurs mussten herbe Verluste hinnehmen.

Laut Experten hat diese Entwicklung im Wesentlichen drei Gründe. Viele Investoren stellen sich dabei die Frage, ob der Kryptomarkt seinen Boden erreicht und wann lohnt es sich wieder zum Dogecoin kaufen zu entscheiden.

Vor allem die starken Verluste der US-Technologiebörse zusammen mit der Ungewissheit über das eventuelle Ausmaß und die Geschwindigkeit einer Zinserhöhung führen zu viel Verunsicherung unter den Kryptoinvestoren. Nachdem der Bitcoin unter die Marke von 38.000 Dollar beschleunigte sich der Ausverkauf noch einmal deutlich und führte dazu, dass auch die 35.000 Dollar Marke viel.

Damit hat der Bitcoin seit seinem Allzeithoch im November letzten Jahres fast die Hälfte seines Wertes eingebüßt. Aber auch die sog. Altcoins bleiben nicht verschont. So verloren auch andere Währungen wie Solana, Cardano oder Binance Coin im zweistelligen Bereich. Zwar gab es eine kurze Erholungspause, diese scheint aber nicht von Dauer zu sein.

Ist das das Ende der Kryptowährungen?

Bei einer solchen Entwicklung kommen selbst fanatische Anhänger der virtuellen Währungen ins Grübeln. So twitterte der berühmte Kryptoinvestor Mike Novogratz zu den neuesten Entwicklungen, dass „dies ein Jahr sein wird, in dem die Leute erkennen, dass es ein schwieriger Job ist, ein Investor zu sein."

Andere wiederum sehen in der aktuellen Entwicklung eine Chance für neue Investments, da der panische Ausverkauf dazu führen wird das die Verkäufer bald in der Minderzahl sind. So könnte der Kryptomarkt seinen Boden erreichen und damit eine Möglichkeit bieten „günstig" einzusteigen. Man geht davon aus, dass sich die Verkäufer erschöpfen werden.

Sollte das „der Fall [sein], werden institutionelle Investoren wieder in nennenswertem Umfang einsteigen", so wird zumindest Matt Maley, Chef-Marktstratege bei Miller Tabak + Co., von der Nachrichtenseite Bloomberg zitiert. Er lässt außerdem verlauten, dass institutionelle Anleger wissen, dass „Kryptowährungen nicht verschwinden werden, also werden sie in absehbarer Zeit wieder in sie investieren müssen."

Seit dem November-Hoch hat alleine der Bitcoin mehr als 600 Milliarden Dollar an Marktwert eingebüßt. Zuletzt viel der gesamte Kryptomarkt auf einen Wert von weniger als 1,8 Billionen Dollar. Experten führen diese Kursverluste im Wesentlichen auf drei Gründe zurück.

  • Eine bevorstehende Straffung der Geldpolitik
  • Der Technologie Ausverkauf seit Beginn des Jahres
  • Zunehmende Regulationen

Die Zinserhöhung macht Spekulationen schwerer

Die Inflation war im vergangenen Jahr deutlich höher als erwartet, nicht nur in Deutschland, sondern auch in den USA. Die Fed möchte dem etwas entgegensetzen und wird vermutlich den Leitzins um einige Prozent anheben. Außerdem werden zeitgleich die Anleihenkäufe reduziert und damit dem Markt Liquidität entzogen, was spekulative Geschäfte weiter einschränkt.

Die Korrelation zwischen Tech-Aktien und Kryptowährungen

Zwar hat der technologielastige Nasdaq 100 in den letzten 10 Jahren einen rasanten Anstieg auf 16.700 Punkten erlebt, musste aber seit Jahresbeginn mehr als 2000 Punkte Verluste hinnehmen. Antoni Trenchev, Mitbegründer und Gesellschafter von Nexo, sagt in einem Interview: „Bitcoin wird von einer Welle der Risikoverluststimmung getroffen. Um weitere Hinweise zu erhalten, sollten wir die traditionellen Märkte im Auge behalten" So lässt sich erkennen das Tech-Aktien und Kryptowährungen stärker zusammenhängen als erwartet.

Großbritannien, Spanien und Russland für strenge Regularien

Nachrichten über neue Regulationen aus Großbritannien, Spanien und Russland setzen den Kurs weiter unter Druck. So erwägt Russland ein Verbot der virtuellen Währungen, während Spanien, Großbritannien und Singapur ankündigen die Regeln für die Werbung mit Kryptoanlagen zu verschärfen. Vor allem Russland ist dabei ein schlechtes Zeichen für den Markt da hier ein Großteil der sog. Miner ansässig ist. Es ist und bleibt schwer den Kurs von Bitcoin und Co. vorherzusagen.